Ausfall

21Jun11

Die Schreibwerkstatt „ICH“ am 2./3. Juli fällt aus.

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13Jan11

Termine percussion local 2011

Hier die Termine für 2011. Ich hoffe, mich nicht allzu oft vertippt zu haben. Es gibt eine neue regelmäßige Schreibwerkstatt in Beeskow, einen Volkshochschulkurs, ein Schreibwochenende für Kinder und eines für Erwachsene und Schreibwerkstätten in Rheinsberg, Loccum, Sachsenhausen und Auschwitz. Weitergführt werden die Schreibsommernacht, das öffentliche -live-schreiben und die Schreibwinternacht.



Am 17. April haben die Cranach-Schule Wittenberg, die Galerie Sonnensegel aus Brandenburg an der Havel und percussion local gemeinsam zu einer Tagung unter dem Motto „Die Jugend – Saatgut eines Staates“ nach Wittenberg eingeladen. Mehr als 60 Gäste – Pädagogen, Schüler und Künstler – nahmen an der Tagung teil. Sie hörten Vorträge von Friedrich Schorlemmer, Prof. Katharina Braun, Margret Rasfeld, Prof. Josef Walch, sahen Improvisationstheater der Schotte aus Erfurt, Hermann Naehring an der Taiko und Schüler aus Wittenberg mit Theaterszenen zum Schulalltag. Am Ende der Tagung zogen alle auf den Wittenberger Marktplatz zum Melanchthon-Denkmal. Dort wurde ein Dialog mit Melanchthon, dessen 450. Todestag gerade begangen wird, geführt und der folgende „Ruf aus Wittenberg“ verlesen.

Deshalb fordern wir

ein kräftiges Bekenntnis der Politiker in Bund, Ländern und Kommunen und rufen:

1.Ruf

Wir wollen eine  gesellschaftliche Wertschätzung von Bildung im Allgemeinen und kultureller Bildung im Besonderen – sowie die Wertschätzung aller darin Tätigen.

2. Ruf

Es geht voran, wenn für die Entwicklung einer jeden Gesellschaft Phantasie und Kreativität öffentliche Anerkennung finden.

3. Ruf

Wir nutzen die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung und setzen uns deshalb für eine frühest mögliche kulturelle Bildung ein. Bildung von Anfang an und für alle !

4. Ruf

Es geht voran, wenn die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen zur Pflichtaufgabe mit kontinuierlicher finanzieller Förderung durchgesetzt wird. Damit wird ein freier Zugang für alle Bevölkerungsschichten zur Kulturellen Bildung ermöglicht.

5. Ruf

Wir gehen dann voran mit der Umsetzung einer besseren Bildung bei einer Förderung von positiven Modellen  in allen Sparten, also in Musik, Theater, Tanz, bildender Kunst, Literatur und modernen Medien.

6. Ruf

Wir bekennen uns zu Anstrengung und Tiefgang, Bedeutungsanspruch und Qualität, Neugier und Denken statt Gedankenlosigkeit  als förderungswürdige Elemente der kulturellen Bildung sowie zum Entwickeln von Stärken statt Eventkultur und „Bulimie – Lernen“; dies braucht kontinuierliche Förderung von nachhaltigen Projekten. Dann erübrigt sich ein immer neuer Ruf nach Innovation und neuen Höhepunkten.

7. Ruf

Das alles machen wir in gemeinsamer Arbeit von Mitarbeitern aus der kulturellen Bildung, mit gut ausgebildeten LehrerInnen und ErziehernInnen, denen ausreichend Zeit für ihre Bildungsaufgabe eingeräumt wird, mit neugierigen Eltern und einer Öffentlichkeit, die die Not im Bildungsbereich wahrnimmt und die Zeit für gekommen hält, daran endlich etwas zu ändern.

8. Ruf

Wir fordern das Ende des föderalen Bildungsdschungels und ein Ministerien übergreifendes Handeln von Rostock und Flensburg bis Dresden und München.

9. Ruf

Wir beklagen die Qualität in der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen, für die das Studium keine dritte Wahl sein darf, denn wir brauchen in allen Bereichen der Bildung gut ausgebildete Lehrkräfte und ErzieherInnen, die ihren Beruf mit Hingabe und Wissen ausüben.

10. Ruf

Wir sind willens und bereit, bei einer zeitgemäßen Förderpolitik, die unsere Jugendkunstschularbeit gesetzliche verpflichtend festschreibt, alle von uns entwickelten notwendigen Qualitätsstandards deutschlandweit zur Wirkung zu bringen.

11. Ruf

Mit Kunst und Kultur schöpfen wir aus dem Reservoir unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit und gestalten diese. Eine vernünftige Kultur- und Bildungspolitik hält dieses Austauschverhältnis erst in Bewegung.


Am Wochenende hat im percussion local ein neues Projekt begonnen, das Text und Musik vereint. Unter dem Motto „Jubiläumskinder“ entstehen bis zum Sommer Texte, die anschließend vertont werden. Aus beidem wird dann eine CD entstehen. Inhaltlich geht es dabei um die vergangenen 20 Jahre und um die Generation, die zur Wendezeit zur Welt kam und inzwischen erwachsen geworden ist. Wir haben uns am Wochenende mit Zeitschriften von 1989 und 1990 beschäftigt (erinnert sich noch jemand an „Tempramente – Blätter für Junge Literatur“ oder den „Sondeur“?) und haben uns an persönliche Erlebnisse erinnert. Es sind Raps entstanden und Texte, in denen es um Vergnügungen geht oder darum, einmal Inventur im eigenen Leben zu machen. Wir haben über Zeitenwende geschrieben und über den Mauerfall.

Die nächsten Treffen Schreibenden, die sich am Projekt beteiligen, finden am 17. März, 14. April, 28. April und 12. Mai jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr, im percussion local statt. Die nächste Wochenendwerkstatt ist für den 15. und 16. Mai, jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr geplant. Dann wird die Gruppe auch nach Eisenhüttenstadt oder Berlin ins Museum fahren.

Es ist noch möglich, am Projekt teilzunehmen, auch wenn man nicht bei allen Terminen dabei sein kann. Insbesondere jugendliche Teilnehmer sind willkommen. Anmeldungen unter 0335-5005056 oder dichterlandschaft@t-online.de


Ausstellung

07Mrz10

Die Bilder, die im Projekt „Frankfurt (Oder) 1933-1945“ entstanden sind, sind seit dem 4. März in der Gedänkstätte Opfer politischer Gewaltherrschaft in der Collegienstraße 10 in Frankfurt (Oder) zu sehen. Auch die Texte kann man hier lesen.


Buchpremiere

16Feb10

Wir haben heute in der Kinder- und Musikbibliothek zum ersten Mal unser Buch StadtLandFluss mit Texten aus dem gleichnamigen Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Buch sind Texte von Paul Ahlert, Julia Baum, Thomas, Linn Dittner, Ulrike Gatz, Katja Hamel, Margrit Hoffmann, Luisa Rath, Anne-Kathrin Schoerner, Svenja Simon, Jana Witt und Corinna Wolfsteller.

Eine deutsch-polnische Klasse des Karl-Liebknecht-Gymnasiums und einige Fans junger Literatur waren uns aufmerksame Zuhörer.

Paul, Corinna, Thomas und Margrit bei der Lesung

Herzlichen Dank allen, die  zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben.